Was bleibt, wenn Corona besiegt ist? Erfahrungen aus der „Second Home Office“

 

Mit dem Auftreten des Coronavirus bzw. der Krankheit COVID-19 im März 2020 haben sich viele Dinge schlagartig geändert. Sehr gravierend war die Schließung der Schulen und die gleichzeitige nahe gelegte “Home Office“ für Millionen Menschen, sodass Familien plötzlich komplett zu Hause lernen und arbeiten mussten.

Für mich persönlich war das keine so große Umstellung, da ich als IT-Berater schon viele Jahre zumindest teilweise aus meinem Heimbüro arbeitete. Den größten Teil der Zeit war ich jedoch beim Kunden vor Ort. Seit März 2020 bedeutet Corona nun auch für mich, komplett aus der Home Office arbeiten zu müssen.

Doch halt, das ist nicht ganz richtig! Denn seit Juni 2020 gibt es unsere „Second Home Office“ in Spanien. Wir haben ein Penthouse-Apartment an der Costa Blanca gekauft, nur zwei Kilometer vom Strand entfernt und mit allem erdenklichen Komfort ausgestattet. Innerhalb von zwei, drei Stunden ist man mit einem preisgünstigen Flug mit kleinem Handgepäck mitsamt Laptop in Alicante, um dann nach einer weiteren halbstündigen Autofahrt an dem Platz an der Sonne zu sein.

Remote arbeiten in Spanien ist fantastisch. Es gibt nahezu überall blitzschnelles Internet per Glasfaser, während einer Telco kann man vielleicht auch mal mit dem Bluetooth Headset auf der sonnigen Terrasse umherlaufen oder sich in einer anschließenden Pause kurz im Pool abkühlen. Das sind Arbeitsbedingungen, die einen die Corona-bedingten Probleme kurzzeitig vergessen lassen. Arbeitstechnisch ist kein Unterschied zu merken, vorausgesetzt der Job ist 100% digital. Wer mit Papierordnern arbeitet oder mit Unterlagen, die per Post zugestellt werden, der muss sicherlich einiges regeln, wenn er oder sie aus der Second Home Office arbeiten möchte.

Und nach der Arbeit ist wie Urlaub! Ausessen in einer gemütlichen Tapasbar, einen Abstecher zum Strand, shoppen in der nächsten Mall und das alles bei wunderbarem Wetter; Spanien bietet einen sehr hohen Freizeitwert, an der Costa Blanca gibt es ca. 320 Sonnentage und selbst im Dezember noch Temperaturen bis zu 20 Grad.

Arbeiten und wohnen in Spanien wird mehr und mehr eine realistische Alternative für viele Deutsche. Die Lebenshaltungskosten sind geringer als bei uns, und Spanien ist gut zu erreichen. Übrigens auch mit dem Auto, wichtig für Besitzer von Haustieren. Die medizinische Versorgung ist sehr gut und Spanien ist ein stabiler europäischer Rechtsstaat, in dem man gefahrlos seine Meinung frei äußern darf. Bleibt noch die spanische Sprache, die allerdings im Vergleich zu vielen anderen Sprachen relativ leicht zu erlernen ist. Schon nach ein paar Wochen hat man erste Erfolgserlebnisse und spricht selbst die ersten Sätze im realen Leben.

Wenn Corona etwas Gutes gebracht hat, dann ist es die Beschleunigung der Digitalisierung und die Verbesserung der digitalen Zusammenarbeit. Also alle Voraussetzungen für eine „Second Home Office“. Überlegen Sie doch mal, ob Sie nicht selbst einen Platz an der Sonne haben möchten 😊!

Die richtige Zeit ist jetzt, denn Corona wird bald vorbei sein!

Ihr Rainer Wendt

Kontakt:

Sabine Ostlender +49 171 8127333

www.wohnen-in-spanien.de